"Ein Sommer ohne Tomaten ist wie ein Sommer ohne Sonne!" Dieses Sprichwort drückt den Beliebtheitsgrad aus, den die Tomate, weltweit die Nummer 1 im erwerbsmäßigen Gemüseanbau, erreicht hat.
Ebenso ihre verschiedenen Namen: Goldapfel, Paradiesapfel, Liebesapfel, .....
Rein statistisch kauft jeder Deutsche mehr als 16 kg Tomaten pro Jahr. Wohin man auch reist, Tomaten sind in der Küche vieler Nationen gegenwärtig.
Botanisch ist die Tomate die Beerenfrucht einer Nachtschattenpflanze, ebenso wie Kartoffeln, Paprika, Auberginen. Von ihrer Heimat Südamerika (Peru) aus eroberte sie die ganze Welt und präsentiert sich in etwa 4.000 Sorten.
Die ersten 300 Jahre wurde sie in Europa ausschließlich als Zierpflanze gehalten und man nannte sie verächtlich bei ihrem mexikanischen Namen "tomatl" (stinkender Geruch, Geschmack). Dann hieß sie plötzlich Liebesapfel, weil man glaubte, dass sie die Liebeskraft stärke - weshalb die Kirche sie zeitweise zur "Pflanze des Satans" erklärte und verbot.
Tomaten, die noch nach Tomaten schmecken - das ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr - ist aber dort möglich, wo die Natur noch Natur sein darf, wie z.B. beim friedfertigen Landbau.
Die Natur (und nicht das Chemie- oder Genlabor) ist der beste Lebensmittelhersteller. Sie reguliert das Bodenleben und liefert der Pflanze die Nährstoffe, die sie braucht, um sich ihrer Art entsprechend zu entfalten.
Ein friedfertiger Landbau ohne Nutztierhaltung, ohne Mist und Gülle, ohne Kunstdünger und Pestizide und ohne Genmanipulation achtet das Leben in seinen Formen, treu der sinngemäßen Lebensregel des Jesus von Nazareth "Was du nicht willst, das man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu", also auch nicht dem Leben in all seinen Formen (Menschen, Tieren, Pflanzen und Mineralien).
In dieser Haltung liegt auch die Garantie für ehrliche Lebensmittel in hochwertiger und gesunder Qualität.
Eine auf diese Weise gepflegte Frucht erfreut nicht nur unsere Geschmacksnerven, sondern erweist, gerade in den Sommermonaten, auch unserer Gesundheit einen wertvollen Dienst.
Siehe auch: Friedfertiger Tomatenanbau auf unseren Höfen
Biostoff-Cocktail
In "Die Küche als Apotheke der Natur" (Münzing-Ruef, ISBN 3-8289-1101-3) schreibt die Autorin: “Die Tomate steht auf der Hitliste der Heilstoffträger.
Wenn die Spekulanten samt den Gen-Technologen sie nicht teilweise in ihren Massentreibhäusern zur "Plastikware" denaturiert hätten, wäre sie ein Superstar unter den Heil- und Schutzpflanzen.
Nehmen wir aber den günstigsten Fall an, nämlich, dass die Tomate sonnengeküsst auf guter Erde gewachsen ist, dann ist sie so randvoll mit antioxidativ wirkenden Vitaminen (A, C, E) wie kaum ein anderes Gemüse und enthält Kalium, Magnesium, Eisen, Calcium, Zink, Selen, Chrom, ... sowie Carotinoide und Folsäure.”
Siehe auch:
Friedfertiger Tomatenanbau auf unseren Höfen (hier klicken)
www.gabriele-stiftung.de (hier klicken)
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